September 17th, 2010

Interview mit MahaG über seine Zeit in den USA

DJ MahaG

DJ MahaG

Unser Resident und DJ der ersten Stunde MahaG aka Mario ist nun für ein paar Monate in den USA unterwegs und obwohl sein Aufenthalt in dem Land der unbergrenzten Möglichkeiten rein privater Natur ist, hatte er das eine oder andere Booking auf seiner Liste. Das war Grund genug für uns, mal bei ihm nach zu fragen, wo so die Unterschiede zwischen den Party-Gewohnheiten liegen und wie es ihm so ergeht, “da drüben”.

1.) Also, wie geht es dir und wo bist du genau in den USA?

Mir geht es soweit ganz gut…ab und zu mal leicht genervt vom Wetter, weil hier, in Dallas Texas, bis vor kurzem noch Temperaturen von 39°C – 42°C TÄGLICH herrschten…es hat sich aber mittlerweile zum glück leicht abgekühlt…

2.)Wo konntest du auflegen, also welche Location und wieviele Leute waren es in etwa? und welche Stilrichtung hast du aufgelegt?

Also der erste Club war in Oklahoma (Fort Sill) und nennt sich „Rendevouz“…es ist ein sehr kleiner Club mit einer Tanzfläche und es passen ca. 250Leute rein…überwiegend Soldaten besuchen den Club, da er direkt an einer Military Base ist…naja und natürlich dementsprechend viele Damen, die auf Soldaten stehen…haha…

Was habe ich dort für Musik gespielt…Ich habe ja nicht direkt von Anfang an aufgelegt, sondern erst als der Laden schon eine Stunde geöffnet hatte…das heißt ab 23Uhr….das komische ist, dass der Club um 22Uhr öffnet..und um 2Uhr Nachts wieder geschlossen wird…Das Publikum betritt aber i.d.R um Mitternacht den Club…das heißt…sie feiern 2std. Und gehen anschließend woanders hin…

…nun aber zurück zum Thema…da ich mich mit dem DJ (DJ G.I Joe, der mit CD Playern auflegt) unterhalten habe und gehört habe was für Musik er spielt, habe ich versucht mich so gut wie möglich anzupassen, um dem Publikum gerecht zu werden…und es hat geklappt…ich habe Sachen gespielt, die zur Zeit hier in den Radios laufen..speziell hier im Süden hören die Leute wirklich Dirty South und Crunk…aber nicht so wie bei uns Lil Jon oder so…sondern Lil Wayne, 8Ball & MJG u.s.w….50Cent und Akon u.s.w waren in dem Club nicht wirklich erwünscht…

Der andere Club befindet sich direkt in Dallas und nennt sich Station 4 (kurz S4). Es ist ein Club der überwiegend von homosexuellen Männern besucht wird…es ist ein großer Club (24.000 square feet..was das auf deutsch heißt keine Ahnung) In diesem Club wird alles an Musik gespielt…aber größtenteils Black Music…hier habe ich Anfangs dann auch Dirty South und Crunk gespielt…und nach ca. einer Stunde habe ich mir gedacht „probierst du mal das zu spielen, was du auch im Kühlhouse spielst“ und…TREFFER! Die Leute in diesem Club feiern R&B…!

3.) Was ist für dich der größte Unterschied zwischen den Amerikanern und den Deutschen in Sachen Party?

Also meiner Meinung nach trinken die Amerikaner mehr als die Deutschen…in dem Club kam es mir zumindest so vor…UND sie singen viel mehr mit…was aber wahrscheinlich daran liegt das sie die englische Sprache besser beherrschen..hahaha

4.) Wir sehen in vielen Filmen und Serien immer wie die Amerikaner sich einen “Shot” (Kurzer) nach dem anderen reinkippen und ziemlich hart feiern, entspricht das der Relität oder ist das nur auf College-Parties so?

…haha also da muss ich wirklich sagen, entspricht es der Realität…zumindest im S4…die haben da schon ziemlich wild gefeiert und auch Bodyshots genommen etc. Also wie schon in der vorigen Frage erwähnt…die Amis trinken beim Feiern schon sehr viel…

5.) Welche Erfahrungen könntest du bezogen auf das Djing von deinen Gigs mitnehmen?

Wenn ich ehrlich bin, war ich Anfangs sehr aufgeregt, da ich nicht wusste wie das Publikum auf mich reagiert…doch nach den ersten 10 Minuten hat es angefangen mir zu gefallen so unter Storm zu stehen…was sich auch positiv auf die Tanzfläche ausgewirkt hat, denn alle haben getanzt…

6.) Was sind die Tracks, die drüben am meisten gefeiert werden derzeit?

Das ist von Staat zu Staat verschieden…von daher kann ich nur von Texas reden…
Das wäre dann Lieder wie „Hard in da Point“ von Waka Flocka Flame, „Teach Me How To Dougie“ von Cali Swag District, etc…

Wir wünschen dir noch eine gute Zeit und komm’ heile und gesund wieder!!! Denn wir brauchen dich hier noch! ;-)

P.s.: Zur Hawaii Party vol.11 am 30.10.2010 im Kühlhouse Bremerhaven ist MahaG wieder im Lande und bringt sicherlich den einen oder anderen Track aus den Staaten mit! Damit ihr wisst, was auf Euch zu kommen wird, kommt in den nächsten Tagen noch MahaG’s Charts aus den USA! Seid gespannt…

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2 Responses to “Interview mit MahaG über seine Zeit in den USA”

  1. Burak Yilmaz Says:
    September 17th, 2010 at 12:20

    MAHAG BRINGT UNS DEN SH*T von LIL WAYNE MIT ZUM ABGEHEN :D

  2. [...] die Ohren gibt es das erste mal wieder nach seinem USA Aufenthalt von unserem Resident DJ MahaG. Wir haben hier neben den Angeboten wie Bier für 1,50€, Kurze (Waldmeister/Limes) für [...]

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